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Hamburg ´09
Dieses Wochenende ging es zusammen mit Patrick nach Hamburg zu Jakob um mit ihm und Rico den Zandern und Barschen der Stadt nachzustellen.
Leider zeigte sich Hamburg dieses Mal von einer Seite, die keiner von uns bisher kennenlernen musste. So ein schlechtes Beißen haben die beiden Einheimischen selbst noch nicht erlebt. Dennoch wurde zwei Tage lang hart gefischt und alles probiert.
Los ging es am Hauptstrom der Elbe. Wir kamen bei Hochwasser vor Ort an, da rücklaufendes Wasser die letzten Male die besten Ergebnisse brachte.
Aber auch als das Wasser langsam immer mehr fiel, konnten wir keinerlei Fischkontakte verbuchen.
Also machten wir uns auf, ein paar andere Spots zu befischen. Auch hier richteten wir uns wieder nach dem Tiedenhub und fischten bei niedrigwasser ein paar Steinpackungen in einem der vielen Hafenbecken ab. Es ging auch ganz gut los, da Patrick nach kurzer Zeit auch schon den ersten Zander fangen konnte.
Als nächstes war Rico an der Reihe. Auch er konnte kurz darauf einen der Stachelritter landen.
Nach einigen Stunden ohne weiteren Fischkontakt konnte dann Patrick kurz vor dem erneuten Platzwechsel noch einen Zander ähnlicher Größe fangen.
Auch nach dem Wechsel ging es nicht besser weiter. Ein einziger, kleiner Zander erbarmte sich. Das war es dann für den ersten Tag - jedenfalls mit dem Angeln
…
Am nächsten morgen ging es wieder früh raus - zwar waren wir nach der letzten Nacht etwas “zerstört” aber das gestrige Ergebis konnten wir nicht auf uns sitzen lassen. Zunächst versuchten wir ein paar komplett neue Stellen, die wir mit Hilfe von Google-Earth für interessant befunden haben. Leider ging es so los, wie es am letzten Tag aufhörte. Die Fische zeigten sich wieder extrem unkooparativ. Also immer wieder neue Stellen angefahren und alles versucht. An einem Kanal fanden wir dann immerhin ein paar beißwillige Barsche…
Zwar gab es jede Menge Barsche, aber die Fischgrößen ließen auch hier zu wünschen übrig und so ging es dann lieber wieder weiter auf die Suche nach den Hamburger Zandern.
So langsam aber sicher fanden wir uns damit ab, dass so gut wie nichts ging. Dennoch hieß es weiterhin: Kämpfen, kämpfen, kämpfen!
…voller Einsatz auf dem Weg zum Fisch…
Nach Stunden ohne Fischkontakt, etlichen Spotwechseln und hunderten durchprobierten Ködern, Techniken und Führungsweisen konnte ich dann doch noch in den Genuss eines schönen Einschlags kommen. Meine neue Rute verneigte sich gebürend und nach kurzem, heftigen Drill konnte ich endlich einen der Räuber in Händen halten, hinter denen wir die ganze Zeit her waren.
Der 5″ CAMO-Illusion Shad am 7g Texas-Rig sollte es also sein ![]()
Jetzt waren wir natürlich wieder heiß. Aber trotz aller Versuche sollte einfach nichts mehr passieren. Wir fischten bis in die Dämmerung und beschlossen dann aufzuhören. Dafür ließen wir den Abend nochmal gebürend ausklingen.
Auch dieses Mal hatten wir wieder jede Menge Spaß, trotz des unsagbar schlechten Ergebnisses. Hamburg, wir sehen uns
.
Tight Lines, Leo!
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