Goldener Herbst..
Fast schon wieder vorbei - der goldene Herbst.
Die wohl schönste Zeit für uns Raubfischjunkies. Die Räuber fressen sich den Winterspeck an und zeigen außergewöhnliche Kräfte im Drill!
Anfang Oktober ging es für ein Wochenende an den Bodden. Nach zwei harten Angeltagen mit Jakob, Peter und Basti knallte es dann richtig am dritten Tag. Innerhalb von 10 Minuten konnte ich gleich zwei Mal “metern”, Basti einmal.
Das Wochenende darauf ging es dann zum Barsch-Alarm.de-Treffen an den Peenestrom. Hier knallte es ganz gut, viele gute Barsche, Hechte und kleinere Zander fanden den Weg an unsere Köder. Zeitweise war stundenlang jeder Wurf ein Treffer. Wir fingen zwar keine Riesen, das Treffen war aber so richtig spaßig! Gerne wieder.



Nachdem ich den Rest des Jahres eher dem Hecht und den Barschen widmete, durften jetzt mal die Zander wieder in den Vordergrund rücken. Auch hier ging es nach kurzen Anlaufschwierigkeiten dann sehr gut los.




Mal sehen, was der Rest des Jahres noch so zu bieten hat! Hoffentlich bleibt das Wasser noch eine Weile flüssig!
So long, Tight Lines, Leo!
Rapfeninferno!
Rapfeninferno!
Die letzten beiden Wochen liefen nicht ganz so, wie ich es mir vorgestellt habe. Die Hechte haben eine Beißpause eingelegt. Dafür ging es an der Rapfenfront ordentlich zur Sache! Oft konnten innerhalb kurzer Zeit einige der Silberpfeile den Ködern nicht wiederstehen. Teilweise war auch jeder Wurf ein Treffer. Die Größen bewegten sich alle zwischen 65 und 75cm…



Der Topköder war wie so oft der Salmo Slider 7S oder 10S. Aber auch Twitchbaits oder größere Crankbaits brachten schnell Erfolge.
Die Barsche sind ebenso in Beißlaune. Hier liefen Hardbaits am Besten.

Die nächsten Tage werden aber wieder vermehrt dem Hechtfang gewidmet.
Bis dahin, Tight Lines!
Herbst bleibt Herbst
Herbst bleibt Herbst..
..Die Tage werden kürzer, die Blätter fallen und die Temperaturen gehen unaufhaltsam zurück. Es ist quasi die letzte Chance, die Frau nochmal mit auf das Wasser zu nehmen. Bei kälteren Temperaturen werde ich sie nicht mehr überreden können. Also gesagt und getan. Am Mittwoch ging es raus auf die Havel. Der Plan war einfach. Nachdem sie im Sommer ihren Fischereischein gemacht hat und auch schon ein paar Barsche und Rapfen gefangen hat, sollte es heute ihren ersten Hecht geben. Wir starteten an einem der vielen Pleataus und fischten die Bereiche zwischen 2 und 4 Metern tiefe aus. Ich hielt mich da an die großen Gummis und Wobbler, sie fischte einen kleinen Spinner. Die ersten Hechte und Barsche gingen auf mein Konto. Dann aber war auch ihre Rute krumm. Nach kurzem Drill an der leichten Rute war es dann also soweit. Ihr erster Hechte wurde angelandet. Zwar kein Riese aber mit 65cm schon ein guter Anfang.

Einen Wurf später stand sie dann erneut mit krummer Rute da. Diesmal war es ein schöner Rapfen, der einen schönen Drill am leichten Tackle lieferte. Auch hier ging mit der Landung alles gut.

Dann war ich aber wieder an der Reihe. Nach vier kleineren Hechten war der Wiederstand diesmal deutlich stärker und ein schöner Hecht von 91cm zerrte am anderen Ende der Schnur.

Nach dem zweiten “Mir ist kalt!” und ein paar weiteren Barschen beendeten wir dann diesen doch recht gelungenen “letzten” Angeltag des Jahres.

Ab ans Wasser! Der Herbst ist da!
Welcome Back
Welcome back…

..Hallo Freunde, nein ich habe nie aufgehört zu angeln, nein ich möchte auch nicht aufhören euch an meinem Hobby teilnehmen zu lassen und nein, erst recht möchte ich euch als Leser hier verlieren. Der Plan, die Seite komplett neu zu gestalten ist leider nicht aufgegangen und somit bleibt es dann hier erstmal beim Alten. Mit dem Unterschied, dass es hier wieder ab und an ein paar Inhalte zu sehen gibt.
Dieses Jahr hat sich meine Angelei ein wenig verändert. Mit der Anschaffung eines Bootes, welches an den Potsdamer Havelseen zum Einsatz kommt ging es in diesem Jahr darum, diese riesige Wasserfläche kennenzulernen. Jetzt ist die Saison schon etwas vorangeschritten und die Havel hat sich mir ein wenig offenbart. Das wichtigste, was ich bisher lernen durfte ist, dass entgegen vieler Meinungen die Havel nicht “tot” ist. Es gilt nur die Fische zu finden. Das ist nicht immer einfach und es gelingt auch nicht immer sofort. Am besten ist es einfach oft auf dem Wasser zu sein und auf die Verhaltensweisen der Fische zu reagieren. Auch habe ich mich in dieser Saison nicht hauptsächlich auf die Barschangelei fixiert, sondern auch den Hechten und Rapfen meine Aufmerksamkeit gewidmet. Beginnen wir hier mal im Frühjahr. Nach dem Laichen fanden wir die Barsche häufig in sehr flachen Abschnitten der Havel und konnten mit kleinen Wobblern und Gummis an Finesse-Montagen punkten. Hierbei gab es auch jedesmal Rapfenbeifänge.

Als das Wasser dann etwas wärmer wurde und die ersten Krautfelder wuchsen, konnte ich viele Räuber mit Hilfe von Spinnerbaits verhaften. Diese Angelei hat mir persönlich sehr viel Spaß gemacht, da viele der Bisse im noch sehr klaren Wasser gut zu beobachten waren. Auch war es sehr interessant, wie sehr sich die Fängigkeit von den verschiedenen Modellen und Farben unterschied. Nach einer Weile war dann das richtige Modell mit den richtigen Trailern gefunden und es hagelte heftige Attacken.




Als die Temperaturen noch höher kletterten wurde es schwieriger. Die Barsche hielten sich gerne im Schatten von Hindernissen oder in tieferen Wasserschichten auf. Die Hechte ließen sich an den Kanten mit großen Ködern zum Beißen überreden. Einzig das Rapfenangeln wurde noch einfacher. Ob als Beifang oder gezielt, die Rapfen in der Havel lassen einen selten im Stich.








Was das Angeln auf Zander betrifft habe ich mich stark zurückgehalten auch wenn immer Mal ein, zwei Fische den Weg an meine Köder fanden. Hiermit werde ich mich ggf später beschäftigen
.
Die letzten paar Wochen waren die Fische sehr viel auf Achse und die Suche dauerte oft eine ganze Weile. Wenn sie aber lokalisiert waren, bissen sie doch ganz gut.





Jetzt steht der Herbst vor der Türe und ich bin gespannt, wie sich die Havel präsentieren wird. Ich bleibe am Ball und freue mich auf weitere schöne Angeltage 2012!
TIGHT LINES, Leo
Die ersten Gehversuche im neuen Jahr
Die ersten Gehversuche im neuen Jahr…
Erstmal wünsche ich euch allen noch ein gesundes neues Jahr! Bei mir verliefen die ersten Touren bislang ganz gut. So konnte ich zum Beispiel schon ein paar Zander mittlerer Größe fangen, auch ein paar Hechte blieben als Beifang an den Gummis hängen und mein erster Barsch in diesem Jahr knackte gleich die 40cm-Marke.

Desweiteren möchte ich euch ein Erlebnis vom vergangenen Wochenende erläutern:
Laut dem Wetterbericht sollte es ein trockener Tag mit Temperaturen von ca. 3°C werden. Auch der Wind schien im Gegensatz zu den vergangenen Wochen etwas humaner. Also startete ich mit dem Bellyboat im Gepäck zu einem Gewässer, dass ich schon lange mal auf dem Schirm hatte und endlich erkunden wollte. Nach vielen langen Autokilometern kam ich am See an. Leider dauerte es nochmal etwa eine halbe Stunde um einen Weg an das Ufer zu finden. Da es die einzige Möglichkeit war ans Wasser zu gelangen nahm ich den langen Fußmarsch mit dem ganzen Tackle in Kauf. Am Ufer angekommen musste ich entsetzt feststellen, dass die gesamte Bucht mit einer Eisdecke überzogen ist! Was also tun? Erst war ich ziemlich ratlos, dann aber….. seht selbst: http://www.youtube.com/watch?v=8sM1lc6ecbI
Nach dem Kampf durch das Eis suchte ich mit Hilfe des Echolotes alle Möglichen Wassertiefen, Gewässerbereiche und interessante Stellen ab. Es zeigte sich kein einziges Lebenszeichen und auch meine vertikal angebotenen Köder fanden keine Abnehmer. Erst kurz vor der Dämmerung zeigte das Lot einen großen Fischschwarm in einer Tiefe von etwa 4,5m an. Hier gab es dann sofort Bisse. Die Übeltäter erwiesen sich als kleine Barsche, welche die langen 6″ Würmer einfach nicht bewältigen konnten. Um mich zu “entschneidern” montierte ich dann einen kleinen Wurm an entsprechend kleinem Haken per Drop-Shot Rig. Jetzt endlich blieb dann doch noch einer hängen. Nach etwa 5 Minuten war der Schwarm verschwunden und ich konnte ihn auch nicht noch einmal wiederfinden. Nach fast fünf Stunden im 3-4°C kaltem Wasser und der nahenden Dämmerung brach ich dann diesen Angeltag ab. Zwar nicht mit dem gewünschten Erfolg, dafür aber um eine “interessante” Erfahrung reicher
Tight Lines und ein erfolgreiches Angeljahr 2012 wünscht Leo!